Institut Kassel

FlexWork    Logo Weiter bilden und Gleichstellen

Lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle im Dienstleistungsbereich

Das Projekt FlexWorkCareer wird in Rahmen der ESF-Sozialpartnerrichtlinie "Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfond gefördert.

BMASESFEU LogoZusammen Zukunft Gestalten

 

Laut IHK-Umfrage laufen die Geschäfte in unserer Region weitestgehend gut. Zurzeit ist die hiesige Wirtschaft dabei, sich zu konsolidieren. Als überwiegend positiv können z.B. die Zahlen der Gastronomiebetriebe aus unserer nordhessischen Region bezeichnet werden. Dieser Trend wird sich sicher aufgrund bevorstehender Großereignisse, wie z.B. der documenta (http://www.documenta14.de) noch verstärken. Um wirtschaftlich erfolgreich zu sein, ist ausreichendes und gut qualifiziertes Personal eine wichtige Voraussetzung. Aber auch in Nordhessen hat der Fachkräftemangel Einzug gehalten. Im Besonderen für den Dienstleistungsbereich ist es aufgrund des diskontinuierlichen Arbeitsanfalls nicht immer einfach, ausreichend benötigtes Personal vorzuhalten. Aus diesem Grund führen wir das Projekt FlexWork Career durch. Das Projekt dient der Abfederung des Fachkräftemangels, der Erhöhung des Erwerbspotentials und der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Nordhessen. Ziel ist es, durch Einführung von lebensphasenorientierten Arbeitszeitmodellen gerade im Dienstleistungsbereich zu mehr Wirtschaftlichkeit und gleichzeitig zu einer erhöhten Zufriedenheit der Beschäftigten beizutragen.

frau am telefonIm Projekt werden nordhessischen Klein- und Mittelbetriebe zunächst über vielfältige Arbeitszeitmodelle informiert, im Bewusstsein gestärkt, dass die Kombination von wirtschaftlichen Interessen und einer lebensphasenorientierten Personalpolitik im Sinne der Beschäftigten ein Gewinn für beide Seiten ist. Hierzu werden Qualifizierungen durchgeführt, damit Betriebe passende familienfreundliche und karrierefördernde Arbeitszeitmodelle zur Anhebung ihres Arbeitskräftevolumens einführen können. Diesbezüglich weiterbilden können sich einerseits die Verantwortlichen aus Betrieben und andererseits die Beschäftigten, bzw. auch deren Interessensvertretungen. Die Teilnahme am Projekt ist für die mitmachenden Betriebe kostenfrei.