ITF Institut Kassel

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Zeitbedarfe und -verwendung von Berufsrückkehrerinnen in Europa

Die Lebenswirklichkeit vieler Mütter sieht folgendermaßen aus: Zu Beginn planen sie nur kurz aus dem Berufsleben auszusteigen. Doch dann werden oft viele Jahre daraus. Je länger die Familienphase dauert, desto schwerer fällt vielen Frauen die Rückkehr in den Beruf. Und das hat viele Gründe. Einerseits sperren sich Betriebe, Frauen nach einer langen familiären Pause einzustellen. Andererseits sind viele Frauen maßgeblich für das Familienmanagement zuständig und bekommen wenig Unterstützung. Zwar wünschen sich 60% der jungen Eltern in Deutschland eine partnerschaftliche Aufteilung der familiären und beruflichen Aufgaben, aber nur 14% praktizieren dies auch. Und viele Mütter wünschen sich eine frühere Berufsrückkehr - oft auch einen höheren Stundenumfang und nicht nur Halbtagsarbeit. Wir wollten in unserer Untersuchung einige dieser Verhinderungsfaktoren aus dem privaten Umfeld erkennen, wie z.B.: Wie sieht die Zeitverwendung von Müttern konkret aus? Bekommen Sie Hilfen für ihr Familienmanagement , falls ja – welche sind das? Weiterhin hat uns interessiert, wie die Situation in anderen europäischen Ländern ist. Im Rahmen unseres europäischen Projektes: Re-start women 2.0 haben wir eine diesbezügliche online-basierte Befragung in den Ländern Groß-Britannien, Deutschland, Italien, Kroation, Niederlande durchgeführt. Uns interessierte, wie die Situation in Ländern ist. Gibt es positive Beispiele, von denen Deutschland lernen kann? Oder können unsere europäischen Nachbarn von guten Ansätzen aus Deutschland lernen? Die Ergebnisse finden Sie hier: https://issuu.com/frauencomputerschule/docs/ergebnisse_re-start1_gesamtauswertu