29.04.2026:Auswertung der Online-Umfrage zum Thema Wissensmanagement


Auf Grundlage des Forschungsstands zum Wissensmanagement mit KI hat das Projekt IWADIKA zwischen Mitte Februar und Anfang April 2026 eine Online-Umfrage zum Thema Wissensmanagement durchgeführt. Ziel war es herauszufinden, welche Methoden des Wissensmanagements in nordhessischen Betrieben bereits eingesetzt werden, worin besondere Herausforderungen beim Wissenstransfer und der Wissenssicherung bestehen und inwiefern die Betriebe offen für neue sowie KI-gestützte Systeme des Wissensmanagements sind.

Dabei zeigen die Ergebnisse deutlich, dass es für Betriebe zwar essenziell ist, Wissen nachhaltig im Betrieb zu halten, bei mehr als der Hälfte der befragten Betriebe die Wissensweitergabe derzeit aber nur situativ und nicht systematisch organisiert wird. Lediglich 25% arbeiten hier mit festen Arbeitsabläufen, um Wissen z.B. an neue Mitarbeitende weiterzugeben. Bei 78% der Befragten gibt es zudem kritische Abhängigkeiten, weil Wissen an einzelne „Schlüsselpersonen“ gekoppelt ist.

Digitale Tools zum Wissensmanagement kommen in nur 25% der Betriebe zum Einsatz, wobei der Funktionsumfang der genutzten Tools (vor allem Branchensoftware, Wikis und Microsoft Teams) insgesamt gut bewertet wird. Skepsis gegenüber KI-gestützten Systemen konnte dabei lediglich bei 12% identifiziert werden, wobei die Angst vor falschen Aussagen (Halluzinationen) und Datenschutzbedenken überwiegen. Rund 50% der Befragten steht einer Verknüpfung von Wissensmanagement mit KI positiv gegenüber.

Die detaillierten Ergebnisse der Online-Umfrage finden Sie unter folgendem Link