Aktuelle Studien: Was bei der Unternehmensnachfolge auf dem Spiel steht 


Im Projekt IWADIKA zeigte sich bereits mehrfach, dass sich Wissen in Betrieben meistens auf die Geschäftsführung oder wenige erfahrene Mitarbeitende konzentriert, bei denen wichtige Abläufe, Kund:innenbeziehungen und Erfahrungswissen zusammenlaufen. Wenn diese kurzfristig ausfallen oder eine Betriebsübergabe ansteht, geht dieses Wissen meistens verloren. Die Deutsche Handwerkszeitung nennt dieses Phänomen “Unternehmensdemenz”, weil Wissen personengebunden und nur selten dokumentiert ist. Das beschreibt sehr treffend, was wir auch in der Projektarbeit erfahren. 

Ähnlich wie in dem Artikel empfohlen, arbeitet IWADIKA daher gemeinsam mit Betrieben an der Entwicklung und Erprobung von KI-gestützten Ansätzen, mit denen Wissen alltagstauglich und barrierearm gesichert werden kann. Denn während herkömmliches Wissensmanagement sehr zeitintensiv und komplex ist, bietet Künstliche Intelligenz die Chance den gesamten Prozess zu beschleunigen. Eingesetzt werden hierbei unter anderem Audio-Mitschnitte von Arbeitsprozessen und Interviews mit Fachkräften, die KI-gestützt ausgewertet werden. 

Dieses Thema ist hochaktuell. Denn durch den demografischen Wandel droht Erfahrungswissen z.B. bei Betriebsübergaben oder Renteneintritten von Mitarbeitenden immer schneller verloren zu gehen. Und laut dem Nachfolgemonitor 2026 sinkt der Umsatz und die Ertragslage bei rund der Hälfte der Betriebe nach einer Übernahme, was auch mit verloren gegangenen Wissen zusammenhängen könnte. 

IWADIKA verbindet daher Wissensmanagement mit innovativen KI-Ansätzen, um diesem Trend entgegenzuwirken und Wissen nachhaltig im Betrieb zu halten. Aktuell haben wir im Projekt noch Platz für neue Betriebe. Melden Sie sich bei Interesse gerne unter info@itf-kassel.de 

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